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„Frieren wie ein Schlosshund“ für „Ink not Mink“

von Ewelina Feil, 5. 3. 2010 · Ein Kommentar · Rubrik: Aufgeschnappt Beitrag drucken

„Ich friere wie ein Schlosshund“, das glaube ich Simone auf’s Wort. Die Witterung ist zumindest ein Schuldiger für die wahrlich kurze Protestaktion Petas auf der Zeil heute Mittag. Geschätzte 20 Minuten dauerte das freizügige Spektakel. Für die Kampagne „Ink not Mink“, übersetzt etwas weniger klangvoll „Tattoos statt Pelze“, posierte die tätowierte Tierfreundin knapp bekleidet in Hotpants und Netzstrumpfhose. Passend zur Tattoo Convention 2010 (hier kann man Simone erneut in Aktion erleben) wollten die Aktivisten mit ihrer Aktion Aufsehen erregen. Und Simone befindet sich in guter Gesellschaft.

Bereits Bela B, Franka Potente und Stefan Kretschmar haben sich für diese Kampagne ablichten lassen. „Trage deine eigene Haut, nicht die von Tieren“. Muss man sich dafür seinen Körper mit Tinte verschönern lassen? Nein, natürlich nicht, beruhigt mit der Peta Aktivist. Simone zeigt derweilen gerne ihre Körperkunst und nackte Haut, wenn sie dadurch Tieren ihr Leben retten kann. Schließlich verschleißt die Pelzindustrie jährlich Millionen Tiere. Dass dies kein Spaziergang für die Vierbeiner ist, dokumentiert Petas Under-Cover Video einer Pelzfarm und ihren Machenschaften in China. Sogar Hunde und Katzen werden in China für Pelzartikel getötet.
Wie ein „Schlosshund frieren“ muss man aber nicht gleich, wenn man auf Pelz, Pelzbesatz und –accessoires verzichtet. Seine eigene Haut kann man ebenso untätowiert und gehüllt in einen kuscheligen Baumwoll-Pullover (sehr empfehlenswert bei diesem Wetter) tragen.

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Ewelina Feil
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Ein Kommentar bislang ↓

  • Ästhet

    Also eins muss man Peta ja lassen, der Organisation gelingt es immer wieder mit ihren Nackedeiaktionen auf sich aufmerksam zu machen, ob es nun daran liegt oder an eigener Einsicht der Frauen, offensichtlich gehören Pelzträgerinnen einer aussterbenden Spezies an, heute wird er wenn überhaupt, oft nur noch von älteren Damen (diese Gruppe möge das jetzt bitte nicht persönlich nehmen) getragen. Was man übrigens ebenfalls nicht vergessen sollte, auch das Arbeiten in der Pelzindustrie ist für die dort Beschäftigten, insbesondere bei bestimmten Fertigungsabläufen, gesundheitlich nicht unbedenklich!

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