
FFH feiert an diesem Wochenende seinen 20. Geburtstag. Als Geschenk: 10 Dinge, die Sie noch nicht über Hessens Radiosender wussten …
1. Am 15. November 1989 ging FFH als erster Privatsender Hessens um 4.55 Uhr auf Sendung. Der allererste gespielte Titel war „Flying through the air“ von Oliver Onions.
2. Der Werbeslogan, der die Hessen auf den neuen Radiosender vorbereiten sollte, lautete „Wir kommen rüber. Einfach näher dran.“ Sechs Tage vor der ersten Sendung fiel dann die Mauer.
3. FFH bedeutet nicht „Fahrendes Funkhaus Hessen“, wie viele denken. Ursprünglich sollte der Sender „Funk und Fernsehen Hessen“ heißen. Der Hessische Rundfunk ging juristisch gegen den Namen vor, da er das Monopol auf die Kombination „Funk“ und „Hessen“ für sich beanspruchte. Seitdem ist FFH also keine Abkürzung mehr, sondern steht für sich.
4. Nena wollte bei einem Besuch im Funkhaus kein profanes Mineralwasser trinken, sondern verlangte ein spezielles Mondwasser. Dieses Mondwasser musste an einem bestimmten Ort und zu einer bestimmten Mondkonstellation gezapft worden sein. Sie hat es bekommen.
5. Bei den FFH-Mitarbeitern gibt es kaum Fluktuation, die meisten sind schon seit den Anfangsjahren dabei. Programmdirektor Hans-Dieter Hillmoth war schon angestellt, bevor FFH zum ersten Mal auf Sendung ging. Dienstälteste Moderatoren sind Johannes Scherer, Sylvia Stenger und Sabine Schneider.
6. Das Bad Vilbeler Funkhaus beherbergt die kleinste Konzertbühne der Welt. Da spielt dann schon mal Ronan Keating vor 10 geladenen Hörern.
7. Das nervtötende „Hitradio FFHaaaa“ wurde von der Produktionsfirma „Killer Music“ aus Los Angeles aufgenommen und diente von Anfang an als akustisches Logo des Senders.
8. Bis zum 24. Juni 2001 befand sich das FFH-Hauptquartier in Frankfurt Rödelheim, dann kam der Umzug nach Bad Vilbel.
9. Der letzte Song der in Rödelheim gespielt wurde, war –wenig originell- „Times to say Goodbye“ von Andrea Bocelli. Eröffnet wurde die neue Ära in Bad Vilbel dann mit „Music“ von Madonna.
10. Jedes Jahr an Heiligabend gibt der Programmdirektor Hans-Dieter Hillmoth allen Mitarbeitern frei und bestreitet die Sendezeit zwischen 17 Uhr und Mitternacht ganz alleine. Am Anfang steht immer ein feierliches Glockenläuten. Im Laufe der Sendung telefoniert der Chef dann mit seinen Hörern und spielt alle Lieder ganz altmodisch von CD ab.
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