Präriekerze, Sonnenhut, Indisches Rohr, hoher Tabak… Während auf dem heimischen Balkon die letzten Geranienreste in den Plastikkästen vor sich hindörren, sprießt es im Palmengarten an jeder Ecke. Chefgärtnerin Birgit Vaupel ist mächtig stolz auf ihren „Sommerflor“ – jeden Sommer werden die monatelang in Gewächshäusern gehegten und gepflegten Gewächse nach den Eisheiligen ausgepflanzt und der Öffentlichkeit präsentiert. Bei der Führung rund ums Tropicarium lernen wir, die so ganz ohne grünen Daumen durchs Leben gehen müssen: Millefleur bezeichnet nicht nur ein etwas aus der Mode gekommenes Stoffmuster, sondern auch ein Gartendesign – die Beete hat Vaupels Truppe so angelegt, dass die Blumen mit den seltsamen Namen kreuz und quer wuchern.
Der Pressemeute verrät Frau Vaupel auch den neusten Trendtipp für den heimischen Garten: „Erlaubt ist, was gefällt.“ Ihre persönliche Lieblingskombi: „Rot, Gelb, Orange, eine ganz wunderbare Farbharmonie, wie Feuer, Sonne und Licht”. Bei gefühlten 40 Grad zieht es die Kollegen jedoch eher zu den Wasserfontänen, die sich an alles Ecken ergießen.
Statt Blumenzwiebeln kauf ich mir morgen lieber einen Schlauch.
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Schlagworte: palmengarten

Jasmin Takim ist Volontärin beim Journal Frankfurt.





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