Rund acht Monate haben wir dran gewerkelt, davon natürlich die vergangenen beiden Wochen besonders intensiv. Seit heute liegt das neue Journal Frankfurt am Kiosk (und in den Briefkästen unserer Abonnenten). Optisch freundlicher und zugleich schlichter. Inhaltlich ähnlich, aber an entscheidenden Stellen verändert. Wir haben nun mehr Platz für Neuigkeiten aus der Gastronomie, mehr Platz für Kinderthemen und für Kunst. Und wir wollen noch deutlicher machen, was Ihr in den kommenden zwei Wochen nicht verpassen dürft – und worum Ihr lieber einen Bogen macht. Unsere These: das Heft ist besser geworden. Viel besser. Darüber können wir hier gerne diskutieren: in den Kommentaren, über E-Mails an pflasterstrand@journalportal.de oder über den Kummerkasten, der in der Spalte rechts von diesem Beitrag hängt. Wir sind gespannt auf die Reaktionen. Danke!
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Schlagworte: in eigener sache·journal-frankfurt·relaunch

Unter dem Autorenkollektiv Pflasterstrand vereinen wir Artikel und Ausrisse aus unserem Vorgängermagazin und Namensgeber dieses Blogs: dem Pflasterstrand, der zwischen 1976 und 1990 erschien.





Leute-Reporter Jens Prewo
Dany Cohn-Bendit
Michi Herl ist der Stadtgucker
Christoph Schröder war vor Gericht
Petra Spahn ist der Hausdrache
Herr P. fährt Bahn
Carsten // 27. 5. 2008, 18:22
Das ist nicht mehr “Das volle Programm für 14 Tage” wie auf dem Cover vermerkt. Wo ist das (Programm-)Kinoprogramm? Oder ein anderes Beispiel: Do 29.05 in Heft 11/08, 37 Einträge in der Kategorie “Theater”, am Do 05.06. in Heft 12/08 sind es dann nur noch 12. Nun noch ein Vergleich aus dem “perfekten Wochenende”: Vorher (24.05.) 53 Partytipps, jetzt (31.05.) nur noch 14 “Nightlife”-Tipps. Wo ist die Vielfalt geblieben? Sollte das vollwertige Programm dauerhaft durch “Top Tagestipps” ersetzt werden, hoffe ich auf ein Sonderkündigungsrecht meines Abos!
michael // 27. 5. 2008, 20:52
Layout über Inhalt? Leider überzeugt mich das neue Journal ebenfalls nicht. Was sollen die grossen weissen Flächen? Warum die Ueberschriften so riesig? Dafür sind dann die Texte kürzer, aber häufiger in der Anzahl. Das fiel schon bei der Umgestaltung der Frankfurter Rundschau (negativ) auf. Bei immer mehr Angebot, sollten die Printmedien nicht quantitativ hinterherhecheln, sondern Schwerpunkte setzen, indem gezielt hintergründiger informiert wird. Dann ist der Leser auch faehig, seine eigene Top-Listen zu erstellen. Die vielen Listen sind einfach nur nervig. Falls das Heft so bleibt, werde ich mein Abo ebenfalls kündigen.
Marc // 27. 5. 2008, 22:10
Kann nur zustimmen: es nervt einfach, auf jeder Seite mind. eine Top 3 zu haben. Und sollten Programm-Auswahl und Toplisten die bisherige (fast) komplette Veranstaltungsübersicht (zB Nightlife) ersetzen, macht es für keinen Sinn mehr, zukünftig das Journal zu kaufen: diese komplette Programmübersicht ist für mich der Hauptgrund, ein Stadtmagazin zu kaufen.
Die Sätze des Editorials “Hier geht man hin – da besser nicht” und “Sie dürfen sich als Leser einhundertprozentig auf das Urteil der Fachexperten verlassen” kann ich nicht nachvollziehen: traut man dem Journal-Leser nicht zu, diese Auswahl selbst zu treffen? Das Journal sollte Hlfestellungen geben, aber nicht vorher aussortieren – das schaffe ich schon selbst. Ich kann auch durchaus selbst entscheiden, ob ich mich auf den “Fachexperten” verlasse oder etwas anderes, was nicht in den Top 3 ist, auswähle – so lange es zumindest im Programm zu finden ist…
Da ich kein Abo habe, keine Kündigungsandrohung – es gibt aber sowohl käufliche als auch unentgeldliche Alternativen in Frankfurt, die vlt. in Zukunft eine umfassendere Übersicht geben, was man abends / am Wochenende machen kann.
Nils Bremer // 28. 5. 2008, 08:07
Danke für die Kritik, hier eine kleine Gegenrede. Das gedruckte Journal war schon immer nur eine Auswahl der (unserer Meinung nach) besten Termine der kommenden zwei Wochen – Vollständigkeit (auch nur ansatzweise) lässt sich im Rhein-Main-Gebiet, lässt sich nicht mal in Frankfurt erreichen. Außer im Internet: unter http://www.journalportal.de gibt es nach wie vor das volle Programm (z.B. allein 75 Partytermine in Frankfurt am kommenden Wochenende). Das Heft soll durch diesen Dschungel an Terminen eine Schneise schlagen, soll die herauspicken, die sich wirklich lohnen. Auch daran hat sich nichts geändert. Nur das wir unsere Auswahl nun deutlicher als solche hervorheben als vorher. Wir denken: die Kombination aus Heft und Internetseite ist optimal.
Was das Programmkino angeht: einige der Filme, die gerade laufen, stehen im Kinoteil, andere werden hinten im Kalender unter “Und sonst…?” genannt. Da wir zweiwöchentlich erscheinen und so immer nur die erste Woche des wöchentlich wechselnden Programms der Kinos abdecken könnten, stellen wir im Heft nur aktuelle Filme vor (und das ebenso ausführlich wie zuvor) und dürfen ansonsten auf unser wöchentlich erscheinendes KinoJournal verweisen, in dem die Vorführungen genau aufgelistet sind.
Frank // 28. 5. 2008, 09:20
Hmm, “acht Monate intenisver Entwicklungsarbeit”??? Ich sehe ziemlich viel, was an die gute alte ‘Tempo’ erinnert. Jaja, ich weiß, die 80er kommen wieder, aber den Blick nur zurück zu richten – das isses auch nicht, ihr Lieben… und zeitgemäßes Magazinlayout sieht denn leider auch anders aus. Trotzdem ein lang fälliger Schritt, und dafür erst mal heißen Dank. Allein, ich hätte es mir mutiger (und moderner!!!) gewünscht, und im Falle des Terminkalenders auch übersichtlicher. Dieser ist in der Tat eine öde Bleiwüsten-Katastrophe – nix Orientierung, viel Text-grau.
b.to // 28. 5. 2008, 10:56
Alle Termine? Stehen im Netz unter journalportal.de. Selbst auswählen? Konnte man im alten Journal auch schon nicht, da wir immer eine (Vor)Auswahl getroffen haben. Im jetzigen Heft geben wir die Tipps, von denen wir als Fachredakteure der jeweiligen Ressorts meinen, dass Sie diese Termine auf KEINEN Fall versäumen sollten – diese Auswahl ist fachlich begründet. Es steht Ihnen als Leser aber natürlich frei, den Vorschlägen zu folgen – oder sich eine eigene Auswahl (ohne klare Empfehlungen) auf unserer Internetseite zusammen zu suchen.
Nicht zeitgemäßes Layout? Absolute Geschmackssache – wir sind davon überzeugt, dass uns hier in Zusammenarbeit mit den Grafikerinnen ein großer Wurf in Bereich der Stadtillustrierten gelungen ist. Mehr Gastro, mehr Kindertermine, Opern- und Klassikressort, Museumsspiegel, stärkere Stadt-Stories und endlich ist es uns gelungen, aus vier verschiedenen Heften (Magazin/Programmplaner/Veranstaltungskalender/Branchenbuch) ein homogenes, in Inhalt und Layout geschlossenes, erwachsenes Magazin zu machen. Lassen Sie sich als Leser drauf ein. Viel Spaß dabei.
Felix // 28. 5. 2008, 15:45
Oh je, jetzt mache ich das, was ich nie verstanden habe: mich über ein neues Zeitschriften-Layout aufregen.
Viele Zeitschriften wurden immer wieder neu designt, mal mehr – mal weniger gelungen. Eigentlich immer war das mir egal, doch nie war die Katastrophe so groß wie hier.
Weshalb das Journal Frankfrut nun so schrecklich steril werden musste, verstehe ich überhaupt nicht. Diese hässlichen weißen Flächen auf den Seiten (die eigentlich betongrau sind) setzten sich weder von der Werbung noch untereinander ab (das gesamte Heft wirkt wie ein Pott frisch angerührter Beton). Jede Seite sieht gleich aus, alles ist zerschossen und die Struktur nicht mehr leicht zu erkennen, unkreativ und unglaublich langweilig.
Und dieses ekelhaft symmetrische Cover (langweiliger als von einer TV-Zeitschrift) – heißt “erwachsen werden” gleichzeitig auch öde werden?
Ich hoffe, dass wenigsten die Coverseiten wieder künstlerischer werden. Was soll eigentlich die große weiß-graue Ecke oben rechts?
Weshalb man die beiden Berlinerinnen nach dem Versauen der Frankfurter Rundschau schon wieder ans Werk gelassen hat, ist vollkommen unklar.
Mir fehlen einfach die Worte, wie man ein ehemals so schönes Heft so brutalstmöglich versauen kann. Zu einem blassen Einheitsbrei ist dieses Heft verkommen…
Nils Bremer // 28. 5. 2008, 17:04
Hui, starker Tobak, Felix. So ganz menschlich gesehen: natürlich ist es “langweiliger” als Erwachsener – das Leben wird in bestimmte Ordnungen gepresst, kreative Entwürfe auf ihren Sinn geprüft, Wunder ziehn vorbei. Aber vom Philosophischen zum Konkreten – zum Cover: darüber streiten sich die Geister seit jeher, gibt’s zuviele leichbekleidete Frauen auf unseren Titelbilder, werden Klischees erfüllt, hätte man dieses oder jenes Thema nicht anders… fest steht: jedes Titelbild wird anders, nur die Struktur wird so bleiben: auch der Weißraum im Heft wird sich da schon ankündigen (und weiß ist nicht beton, um das auch noch mal deutlich zu sagen).
Wir sind nicht mehr so bunt wie einst. Dass das mancher vermissen mag, war zu erwarten. Ich persönlich find’s seriöser – und auch übersichtlicher (klar, an so ein neues Heft müssen auch wir uns erstmal gewöhnen). Einfach mal das alte und das neue Heft nebeneinanderlegen – dann überwiegen die Vorteile der neuen Gestaltung schon. Alles andere ist Geschmackssache.
Jonas // 28. 5. 2008, 18:06
Das Ihr das Journal nur als reine Auflistung und grob sortierte Ansammlung von Terminen kauft und schätzt, nehme ich Euch nicht ab. Ich finde, es macht gerade den Unterschied aus, ob und wie ein Magazin Veranstaltungstermine gewichtet, empfiehlt und hervorhebt. Einfach nur auflisten, was wo geht – das kann das Journalportal in Zweifelsfall viel besser. Das neue Konzept geht aber übers Auflisten hinaus, und holt das Redaktionelle nach vorne. Mir gefällt das, auch wenn ich eine redaktionelle Meinung nicht teile und einer Empfehlung nicht nachkomme.
Marion // 28. 5. 2008, 20:34
Vorab: Wie man das neue Layout und/oder Konzept einer Zeitschrift als “Katastrophe” bezeichnen kann, ist mir ein echtes Rätsel. Katastrophen finden derzeit bekanntlich woanders statt. Also bitte: Maßhalten, Freunde.
Zur Abwechslung also mal (aus meiner Sicht) konstruktive Kritik: Die erste Hälfte des Heftes (den im eigentlichen Sinne “redaktionellen” Teil) finde ich absolut gelungen. Weißräume wären selbstverständlich noch schöner, wenn das Papier wirklich weiß wäre, auf 8 (!) Seiten Gastro-Geschwurbel könnte ich auch verzichten, aber geschenkt. Lasst dort einfach dieses auf Dauer nervige (Top)-1-2-3-Gefasel weg und alles wird gut. ;-)
Für den zweiten, eher service-orientierten Teil des Heftes (Veranstaltungskalender, Kleinanzeigen) gilt dies leider nicht. Dort bedarf es aus meiner Sicht einer viel stärkeren optischen Gliederung, will heißen: Ihr solltet dort nicht einfach so weitermachen, wie im redaktionellen Teil. Überdeutlich wird das im Kleinanzeigenteil, da weigern sich jedenfalls meine Augen partout, sich auf den Lesevorgang auch nur verdachtsweise einzulassen.
Fazit aus meiner Sicht also: Guter Start, aber viel Raum für Verbesserungen, vor allem im Service-Teil.
Nils Bremer // 28. 5. 2008, 21:30
danke, marion, für die konstruktive kritik. wie im katastrophengebiet kommen wir uns gottseidank auch so gar nicht vor. und ich gebe dir recht: im serviceteil steckt noch feinarbeit. da werden wir uns in den kommenden ausgaben drum kümmern. und zum papier: ist halt umweltfreundlich. hochglanz sähe natürlich schon schicker aus (würde aber auch unseren heftpreis leicht nach oben treiben, also lassen wir das erstmal). nils.
Marvin // 29. 5. 2008, 00:21
Ein neues Layout ist immer spannend, vor allem, wenn noch gleich am ganzen Konzept geschraubt wird, sind viele kritische Stimmen ja keine Überraschung. Man sollte bedenken, dass auch im neuen Heft die ‘alte’ Seele steckt, nur eben im neuen Gewand.
Übrigens eins, das ich bisher als sehr angenehm empfinde und das so sicher bei noch keinem Stadtmagazin zu sehen war. Das hättet ihr ruhig früher machen können, da wäre ich gern noch mit dabei gewesen ;)
Allerdings scheint mir alles ein bisschen kleinteiliger geworden zu sein — vielleicht aber auch nur der Effekt des Ungewohnten?
Liebe Grüße aus Mainz und weiterhin viel Erfolg an Redaktion, (vor allem natürlich) Produktion und Co.
Steve // 31. 5. 2008, 16:50
Ich finde es einfach nur geil
b.to // 1. 6. 2008, 16:57
die erste woche nach der neuen journal-zeitrechnung ist (fast) vorbei – wir sind überglücklich, dass der großteil der reaktionen, die uns über anrufe, mails und briefe erreichen, äußerst positiv ist. die meisten leser finden die bessere übersichtlichkeit und das erweiterte angebot besonders gut. einige, dass soll hier nicht verschwiegen werden, mokieren sich über die ihrer meinung nach weniger übersichtlichen veranstaltungskalender – hier werden wir nachbessern. ebenso überarbeiten wir bereits für die nächste ausgabe die inhaltsseite und die vorletzte seite – an der vorschauseite werden wir konzeptionell noch etwas in richtung serviceorientierung tun. aber im großen ganzen -
können wir als redaktion steve nur zustimmen!!
Tjark // 2. 6. 2008, 10:57
Ich hatte mir sowieso vorgenommen, meine Lesermeinung zum neuen Layout mitzuteilen. Aber Herr Tomic, Ihr Kommentar vom 28.5. liest sich nach “Friss oder stirb, lieber Leser”. Dann brauchen Sie uns Leser nicht im Heft um Kommentare zu bitten, wenn Sie die nicht hören wollen. Wie jede Änderung muss sich auch diese in der Praxis beweisen, und ein wenig Raum und Offenheit für Verbesserungen sollte da sein.
Mir gefällt das neue Layout optisch gut, wobei ich auch gegen das alte nichts einzuwenden hatte. Ebenfalls gut finde ich die Trennung von TV- und Veranstaltungsteil, das macht die Suche viel leichter. Gut finde ich auch, dass jetzt alle Gewinnspiele über Web oder E-Mail abgewickelt werden.
Ich würde mir noch ein paar Änderungen wünschen:
Den Weißraum am oberen Seitenrand könnte man zugunsten der Inhalte ein wenig reduzieren – z. B. wie im Veranstaltungskalender.
Die Seitenzahlen für eine Doppelseite links zusammen zu fassen, empfinde ich als unergonomische Spielerei, die die Lesbarkeit verschlechtert.
Außerdem passt für mich nicht zusammen, warum Sie gerade für eine “erwachsener gewordene” Leserschaft eine Bewertung von Veranstaltungen einführen. Ich bin wohl genau einer von dieser Zielgruppe und empfinde das als unnötige Bevormundung. Ich glaube, dass sich die Journal-Leser durch ganz unterschiedliche Vorlieben auszeichnen, die man mit Ranglisten nicht erfassen kann. Vielleicht könnte man die Top-Listen eher auf die Webseite verlagern und im Heft ohne diese Wertung besprechen.
Tjark // 2. 6. 2008, 10:59
Ein kleiner Nachtrag:
Die Kästchen mit Gewinnspiel-Hinweisen (“Journal verlost”) fallen zu wenig auf, da war das alte Layout mit dem Farbbalken lesefreundlicher.
Honk // 2. 6. 2008, 11:18
Wegen der Bevormundung: in einer Fernsehzeitung werden auch Filme als Flop oder Top ausgegeben. Ich schau mir trotzdem den miesen Film mit Dolph Lundgren an. Aber gut das ich informiert wurde, sonst hätte ich den verpasst. Man wird doch mittlerweile in jedem Unterhaltungsmagazin mit irgendwelchen Top-Listen versorgt (die CD-Kritiken sind ja auch eine Art “Bevormundung”). Im Journal ist es halt offensichtlich. Aber eine Bevormundung ist das auch nicht. Vorher wurde ja auch nur das ins Heft genommen, was für gescheit erachtet wurde, nur ohne Wertung. Aber das ist wohl das neue Layout. Und ich werde wie beim Dolph Lundgren-Film nur informiert. Mir bleibt es ja überlassen, ob das für mich ne Topveranstaltung ist.
Mir hat zum Beispiel die Anordnung der Seiten nicht gefallen. Gastro und Kinder mit dem neuen Listenlayout und dann kommt die Titelstory. Für mich wirkte das relativ versteckt. Mit Gastro wars zwar vorher auch so, aber da waren es ja auch nur zwei Seiten.
b.to // 2. 6. 2008, 17:09
@tjark: sorry, wenn der eindruck entstanden ist – friss oder stirb. das gegenteil ist der fall. vielleicht war es in der euphorie des neuen heftes etwas zu drastisch formuliert, was wir eigentlich wollten …
wir wollten ein klarer strukturiertes heft mit den terminen der nächsten 14 tage in der stadt, die nicht verpasst werden sollten, konzipieren. das hat nichts mit bevormundung, sondern mit lese- und servicefreundlichkeit und der bislang wenig ausgereizten kompetenz unserer fachredakteure zu tun. ergänzt im magazinteil von geschichten und geschichtchen aus der stadt und dem gesellschaftlichen leben, die die wertprägung anspruchsvoller journalismus zurecht tragen. selbstverständlich werden wir nach der ersten ausgabe etwas nachsteuern, worauf ich auch schon in meinem letzten eintrag eingegangen bin. darüber hinaus gehen wir auch nochmal an den satzspiegel ran – es erscheint uns nämlich auch in der ausrichtung auf manchen seiten im oberen teil zu luftig, im unteren dagegen zu gestaucht.
und bitte: kommentieren sie selbstredend weiter – nur so können wir ein noch besseres heft für die zukunft machen.
sandra // 9. 6. 2008, 21:36
na, es wird ja heiß diskutiert. hier noch ein bisschen konstruktive, natürlich subjektive kritik: also, ich finde, das neue layout sieht gut aus. ich würds nicht erwachsener nennen, sondern schlichter oder nüchterner.
übersichtlicher als vorher finde ich es aber nicht. so “bunte balken” haben den vorteil, die seiten so einzuteilen, dass zumindest mein auge sich leichter zurechtfindet. farbleitsystem sozusagen.
die jeweiligen kulturresort-seiten wirken besser bestückt und ich finds gut, dass ihr klassik mit rein genommen habt.
dass der “frankfurt geht aus”-teil gewachsen ist, freut mich auch. ich würde mir aber mehr gastro-kritiken und weniger genussakademie und gastroköpfe wünschen. geschmacksache.
jetzt zum unangenehmen teil: der veranstaltungskalender hat wirklich gelitten. und ich auch. er ist einfach total unübersichtlich und die schrift ist zu klein. mit unübersichtlich meine ich die unterteilung der jeweiligen sparten. warum seid ihr nicht bei einer klaren einteilung geblieben (z.b. bei theater: schauspiel, kabarett… und dann die jeweiligen spielorte in den jeweiligen städten)? da konnte ich prima finden, was wo läuft. jetzt ist alles durcheinander gewürfelt, ich konnte kein orientierungssystem entdecken. ich muss die gesamte sparte absuchen nach z.b. schauspielangeboten und stelle dann im zweiten schritt erst fest, dass das stück evtl. in der “falschen” stadt läuft. da wünsche ich mir doch sehr, sehr, sehr das alte system zurück!!! so ist der veranstaltungskalender für mich kein wegweiser mehr. und das ist doch echt schade und an eurem anspruch vorbei.
so, das wars. wünsche euch viel spaß beim überarbeiten und hoffe auf einen neuen, alten veranstaltungskalender.