Morgen eröffnet offiziell der erste Frankfurter Manufactum-Laden im Erdgeschoss des OpernTurms. Auf mehr als 1000 Quadratmetern Fläche bietet das Handelsunternehmen aus dem westfälischen Waltrop alles an, was dem Firmenmotto entspricht: „Es gibt sie noch, die guten Dinge.“ Schön ist er geworden, der neue Laden, den geladene Gäste schon heute besichtigen konnten. Für die Mittagspause eignen sich die Bistros von brot& butter, Spaß macht der Bummel durch die Feinkostabteilung, wo es etwa auch Produkte, die in Klostern hergestellt werden, gibt. Einen brot & butter-Laden hat es bereits für kurze Zeit im Nordend, am Merianbad, gegeben. Die Filiale hielt sich jedoch nicht lange. Das Konzept sei damals nicht ganz ausgreift gewesen, sagt Geschäftsführer Manfred Ritter. Man kombiniere brot & butter nun mit den Manufactum-Läden und auch das Warenangebot habe sich geändert. Nun zu Manufactum selbst: Vom Gärtnerbedarf, über Geschirr, Schreibwaren, Lampen, Möbel bis hin zu Kleidung und Badezimmerzubehör gibt es hier alles, fast das ganze Katalogsortiment ist vorrätig. Einiges erinnert an alte Zeiten, auch wenn sich Manufactum laut dem Geschäftsführer nicht als Retro-Laden sieht. Manches überdauert eben kurzlebige Moden. Hier gibt es aber auch Kurioses zu entdecken. Die typischen Manufactum-Kunden, die zuvor online oder aus dem Katalog bestellt haben, können sich nun hier tummeln und unter anderem nostalgische, schwarze Bakelittelefone mit Wahldrehscheibe für 239 Euro erstehen. Super ist die Idee eines Warenhauses, das alles auf einer Etage versammelt auf jeden Fall, kultig sind auch die Produkte. Nur die nicht gerade niedrigen Preise, die muss man bereit sein zu zahlen. Ein paar Schnappschüsse vom Laden gibt es hier …

Nur eine Ansicht der großzügigen L-Förmigen Ladenfläche

Dufte Geschenkideen sind die Räucherstäbchen

Hochwertige Schuhe, übrigens auch Red Wing Shoes, gehören zum umfassenden Angebot

Der Duft von frischem Brot durchzieht den Laden

Eine große Wurst- und Käsetheke gibt es auch.
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Schlagworte: Manufactum·Neueröffnung·opernturm·Shopping

Nicole Brevoord hat Publizistik in Mainz studiert und sich nach einem Ausflug zum Hörfunk dann doch für die Printmedien entschieden. Seit 2005 arbeitet sie regelmäßig für das Journal Frankfurt und stöbert nach neuen Geschäften für das Ressort Shopping.





Leute-Reporter Jens Prewo
Dany Cohn-Bendit
Michi Herl ist der Stadtgucker
Christoph Schröder war vor Gericht
Petra Spahn ist der Hausdrache
Herr P. fährt Bahn
ViolaHollings // 19. 11. 2009, 17:54
Auerochsenwurst, Übergangskleidung, samische Zinnfadenstickerei auf Rentierleder … Endlich! Die „guten Dinge“ sind da.
Hier gelingt die Wiedervereinigung, West- wie Ostnostalgiker kommen auf ihre Kosten. Apropos … ne Dose Erbensuppe, macht 6,90 Eur. Ok, sie ist ausm Kloster … mit Weihwasser, gelourdes Wasser?
Vieles kenne ich aus dem Haushalt meiner Großeltern selig, die Klammerschürze zum Beispiel. Oder die Lichtschalter. Kurzum, hier wird man glücklich, wenn man schon ein paar satte Jahre aufm Buckel hat. Ich gehöre dazu.
Übrigens: Mit der lieben Kollegin an der brot&butter-Theke entstand noch eine launige Design-Idee: Das GeGRIPPte – Frankfurts Antwort auf H1N1. DIE Allzweckwaffe – für heißen Apfelwein, antibakteriell beschichtet. Variante zwo ist die gerippte Schnabeltasse.
… Auch nicht schlecht: der gaaaanz köstliche Nusskäse aufm Teller grad. Der ist zwar nicht ausm Kloster, aber ich tu mal hübsch fromm beim Futtern …