
Vor über drei Jahren verteilten die Bündnis-Grünen auf dem Christopher Street Day in Frankfurt einen Aufkleber mit dem Slogan „Sexy und intelligent“. Die Polizei ist natürlich auch auf dem CSD und machte als „Grüne“ den Grünen zumindest farblich Konkurrenz, denn: Damals hatten viele Polizisten noch die alte Uniform. Dank dieser charmanten Verwechslung waren wir nun plötzlich DIE sexy GRÜNEN, nicht die anderen, echten, politischen, die auf dem Wagen saßen und Kamellen geschmissen haben. Klar, das Kompliment “sexy und so” nahmen wir gern, denn das sind wir ja auch! Eigenlob stinkt, also will ich hier nicht von mir reden. Bescheidenheit kommt aber von Bescheid wissen: Umschauen im Kolleginnen- und Kollegenkreis wird man sich ja dürfen – und ich muss sagen, WOW … es gibt eine Menge wirklich gut aussehender Polizistinnen und Polizisten. So! Außerdem und vor allem machen die clever und geschickt ihre Arbeit. Die blaue Polizei in Frankfurt legt jedes Jahr insgesamt knallharte Arbeitsergebnisse vor, die sich mehr als sehen lassen können. In Frankfurt haben wir eine bundesweit gesehen super hohe Aufklärungsquote bei den Verbrechen. Und dazu braucht’ s mehr als Schönheit. Die ist letztlich (r)eine Geschmacksache. Und „sexy und intelligent“ trifft’ s bis heute – kaum war politische Reklame so nachhaltig und so wahr! Zwar sind unsere Polizistinnen und Polizisten inzwischen blau uniformiert, aber echte Hingucker sind sie allemal. Übrigens: Ehen werden nicht nur im Himmel geschlossen sondern auch im Kollegenkreise im Polizeipräsidium. Eine stattliche Anzahl von Kolleginnen hat im Dienst den Partner oder die Partnerin fürs Leben gefunden. Wie sonst auch ist der Beruf das beste Heirats-Umfeld. Klar, wir haben ja in diesem Blog das gute Aussehen der Polizisten beschrieben. Auch klar ist für das Polizeipräsidium, dass die miteinander verheirateten Polizistinnen und Polizisten natürlich nicht zusammen Dienst leisten sondern in unterschiedlichen Abteilungen. Die Polizisten lieben also nicht nur ihre Arbeit.
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Schlagworte: undercover






Leute-Reporter Jens Prewo
Dany Cohn-Bendit
Michi Herl ist der Stadtgucker
Christoph Schröder war vor Gericht
Petra Spahn ist der Hausdrache
Herr P. fährt Bahn
ViolaHollings // 24. 11. 2009, 15:46
Eros in Uniform, das Präsidium als catwalk!? Lieber Mr. Under Cover, ich glaube, die Sonne ist heute aufgegangen, nur um SIE krähen zu hören. Manche Menschen sind sogar auf ihre Bescheidenheit stolz ;-)
Apropos Geflügel … der Pole Dance-Titel, so lieben wir das Journal, immer den Leser bei der Stange packen.
romulus333 // 25. 11. 2009, 00:57
na…ich hatte schon fast Entzugserscheinungen…endlich wieder mal was von under cover. Tja, Lady H., es kann schon sein, dass die Sonne heute aufgegangen ist nur um uc krähen zu hören…und ich bin mir sicher, die Hühner folgen ihm auch pickend nach….dann nur mal kein Neid!
ViolaHollings // 25. 11. 2009, 09:05
Da lachen ja die Hühner!! Selbige gönne ich Ihnen, die meisten sind eh blind. Beim schlanken Hahn setze ich alles auf eine Karte: Coq au Vin.
romulus333 // 26. 11. 2009, 01:02
….na, dann hoffe ich, dass under cover in Ihrem Sinne nicht fett wird…
jana // 26. 11. 2009, 08:29
darf man mit Uniformierten denn überhaupt schäkern? Und wie stehts mit Anbandelungen unter Kollegen?
Anders gefragt: gibt es eine Flirt-Polizei?
ViolaHollings // 26. 11. 2009, 09:21
Die Polizistinnen, die ich kenne und gesehen habe, sind keine „Hühner“, sondern toughe Frauen, die es mit jedem Gockel aufnehmen können.
Aber wenn Mr. Under Cover ein blaues Gefieder spreizt und Romulus der Große sich munter einreiht, lädt das (mich) zu Neckereien ein. Wie es sich verhält mit Präsidium, Sex, Anmache (bei einer Verkehrskontrolle) und dienstlicher Amore überhaupt … da sollte lieber Under Cover ausm Schatzkästlein plaudern … Sagt man nicht: Never **** the company.
Zumindest das Präsidium ist groß genug, um die Liebenden zu trennen.
Kulturgeschichtlich gehören Uniform und Eros schon immer zusammen (heute vor allem im Fetisch-Bereich). Es heißt, es sei die Nähe zum Tod und der “Todesmut”, was anmacht.
Treffe ich einen Polizisten, will ich zunächst Hilfe (im Normalfall) und keinen Flirt. Flirten wegen eines Vorteils (kein Strafzettel etc.) finde ich wenig prickelnd, egal wie lecker der Kerl aussieht.
chaplette // 26. 11. 2009, 10:04
Wie schön, daß bei euch auch die Kolleginnen eine Partnerin fürs Leben finden können! So lob ich mir das!
Mal im Ernst: Uniform und Fetisch? Könnten wir darüber ein wenig mehr hören, Mme Hollings?
ViolaHollings // 26. 11. 2009, 10:27
Liebe chaplette, eigentlich muss es heißen, Kriegs-/Militäruniform und Eros. Dünnes Eis.
Aber Polizisten führen ja keinen Krieg. Und Stewardessen tragen auch ne Uniform. Im Kern ist aber Macht das Thema.
chaplette // 26. 11. 2009, 14:31
seeehhhhrrr dünnes Eis. Und ein spannendes Thema. Und wenn ich noch twitterte, würde ich Ihnen stantepede folgen… aber mir reicht meine Facebook-addiction!
chaplette // 26. 11. 2009, 14:32
Könnten wir auch über Scharfrichter mehr erfahren, bitte? Ich bin Landgerichtsrattochter, das ist nicht halb so schick!
romulus333 // 26. 11. 2009, 14:58
Liebe Jana…flirten ist immer eine höchstpersönliche Angelegenheit, die in sekundenschnelle an der Ampel und wo auch immer passiert…wieso sollte es bei PolizistInnen da anders sein? Ich denke, kein Mensch beruft da vorher einen Workshop ein … ausser vielleicht Lady H., die dieses Phänomen eher verwissenschaftlicht sehen möchte…offenbar…
ViolaHollings // 26. 11. 2009, 15:16
Lieber romulus, in der Liebe bin auch ich ganz unwissenschaftlich ;-) …. aber es geht ja hier um die Frage, eine Liebe – unter Kollegen -(aus-)leben zu können.
Mr. Under Cover hat uns eben neugierig gemacht. Und wir wollen nun wissen: Welche besondere Magie wirkt im Präsidium?
ViolaHollings // 26. 11. 2009, 15:29
Das ist für Sie, chaplette. Sie sind ja fix, und der Scharfrichtergattin auf der Spur ….
Scharfrichter trugen auch “Uniform” und wurden in Liedern, Gedichten und Romanen zu “Sexsymbolen” verklärt. Die Todesnähe und der Reiz des Verbotenen lockten – gehörten doch die Henker zu den “Unehrlichen”. Heinrich Heine küsste die Scharfrichtertochter, das rote Sefchen, wie er schrieb “nicht nur aus Leidenschaft, sondern auch aus Hohn gegen die Gesellschaft und ihre Vorurteile”. Und nicht zu vergessen sein Schelm von Frankfurt-Bergen “Die Herzogin sprach, dein Anlitz zu schauen begehr ich!” Kurzum: Ein weites, auch erotisches (Galgen-)feld …
Aber bitte: Polizisten nicht mit Scharfrichtern vergleichen.
chaplette // 26. 11. 2009, 18:16
Liebe Mme Hollings,
niemals würde ich beides vergleichen! Polizisten sind ausführende Organe der Staatsgewalt, aber weder Richter noch gar Exekutoren.
Und deshalb und im Unterschied zu Romulus finde ich den Flirt mit einem oder einer Blauen eines Vorteils wegen auch nicht sehr pikant. Die Polizei hat objektiv zu sein und sollte weder nach Schönheit oder Alter gehen. Überdies: Ermessen hat in Deutschland nur der Richter.
Kurz gefragt; was hat unsereiner nun von der zweifellos vorhandenen Attraktivität unserer Ordnungskräfte? Außer, daß sie offenbar neuerdings zu den Helden moderner Legenden, vulgo: des Kriminalromans taugen?
romulus333 // 26. 11. 2009, 18:52
Lady H….die besondere Magie, die im Polizeipräsidium wirkt??? Verbringen Sie da doch mal eine Nacht…. vielleicht in einer Zelle…und berichten Sie uns dann…
Verehrte Chaplette: gestatten Sie mir den Hinweis, dass Lady H. die Möglichkeit eines Flirts gegen Vorteil prickelnd fand…ich halte es wie Sie und würde nie in die ermessensfehlerfreie Amtsausübung der Polizei mittels Flirts eingreifen wollen. sic!
ViolaHollings // 26. 11. 2009, 18:57
Schöne Helden bringen Quote.
… Die Liebe, welch’ lieblicher Dunst! Doch in der Ehe, da steckt die Kunst. Wie hoch ist eigentlich die Scheidungsrate im Präsidium, lieber Mr. Under Cover?
Ich sehe das Präsidium vom Küchenfenster aus, da kommt so manches Leckerli raus.
Wie geschrieben, um des Vorteils willen flirten, finde ich “wenig prickelnd”. Auf Augenhöhe, das hat den Reiz.
chaplette // 26. 11. 2009, 19:52
Und was sind die Scheidungsgründe? Die Konkurrenz durch die Diensthunde, hab ich mal irgendwo gelesen…
mephisto // 27. 11. 2009, 18:56
eros, uniform, fetisch, diensthunde … da bekommt ja der teufel selbst rote ohren. obwohl. die hat er ja ohnehin…
ViolaHollings // 27. 11. 2009, 20:25
Hah! Unser Wort in Teufels Ohr?!
Der hat es doch ebenso FAUSTdick hinter den roten Ohren ;-)
ViolaHollings // 28. 11. 2009, 19:11
Wir sollten der Polizei lieber Katzen wünschen, die sind klüger. So gerissen klug, dass sie manchmal Bullen aufn dürren Ast schicken und sich von oben ins Pfötchen lachen. Letzteres wird unten als jämmerlicher Klagelaut verstanden. Bösemietzekatz.
Mr. Under Cover, was kostet eigentlich Katze-vom-Baum-holen? Wer zahlt?
fireworker // 28. 11. 2009, 20:46
Immer das selbe….die Leute rufen die 110 und meinen die 112. Katze vom Baum holen macht niemand anderes als die Feuerwehr. Die geht mit der Leiter hoch um eben auf keinen dürren Ast zu kommen. Die schlaue Katze hat ihrem hysterischen Frauchen damit einen Kater-Dienst erwiesen. Der Einsatz kostet viel Geld für das Frauchen und die wird ihre Katze in Zukunft klugerweise ans Katzenklo ketten. Fragen sie ruhig bei der Polente nach, die werden Ihnen das aber nicht sagen können, weils sie das nix angeht.
ViolaHollings // 28. 11. 2009, 21:13
Da spricht die Feuerwehr! Thanx für die Info. Aber ganz im Vertrauen, vieles hier ist ironisch gemeint, auch die Katzen-Polizei …
Grüße ausm Miezhaus.
Inside Polizei: Weißt Du wieviel Sternlein stehen … | Pflasterstrand // 22. 12. 2009, 17:12
[...] vorigen Blogbeitrag, als wir es von den gutaussehenden Beamtinnen und Beamten hatten, meinte eine Kommentatorin, sie [...]