
„Harry, hol´ schon mal…..“ Der Wachtmeister ist sicher die bekannteste Figur auf der Bühne. Dimpflmoser, der den Räuber (nicht) fängt, ein bisschen deppert, aber gutmütig. So weit das Kindertheater und soweit der Derrick, bei dem wir auch den Wachtmeister haben, der für das Auto zuständig ist. Und um den Quatsch vollständig zu machen: Der Derrick ist ein Oberinspektor, den es als echten Polizisten nicht gibt. In echt scheint es ja auch keinen zu interessieren, welchen „Dienstgrad“ oder welche „Amtsbezeichnung“ die Polizisten haben, aber dann reden doch alle vom Herrn Wachtmeister und von der Frau Kommissarin – und oft haben sie damit nicht Recht. Diese Bezeichnungen und die meist dazu gehörenden Sterne auf der Uniform (aber das ist doch einfach…die Uniformierten sind doch die Wachtmeister?!?) sind für die meisten Menschen siebenmal versiegelt. Dabei ist es nicht so kompliziert.
Wenn Sie mir folgen wollen:
1. Grundsatz: Es gibt keine Wachtmeister mehr! Unsere hessischen Polizisten sind allesamt Kommissare und haben studiert.
2. Grundsatz: Die Sterne zeigen. ob es ein einfacher Kommissar (ein Stern) oder ein Ober- oder Hauptkommissar ist (zwei und drei Sterne).
3. Grundsatz: Die Kripo hat keine Uniform, aber das ist egal, weil die ja immer die Kommissare waren.
4. Grundsatz: Jeder kocht seinen Kaffee selber und fährt auch seinen Wagen alleine vor. Meist fährt auch der Polizeipräsident seinen Dienstwagen selber. Chauffeure sind nicht mehr zeitgemäß und belasten die Steuerzahler.
5. Grundsatz: Polizisten wissen, dass es für die Nichtpolizisten schwierig ist, sich in den Amtsbezeichnungen auszukennen – und daher ist auch niemand beleidigt, wenn es heißt „Frau Wachtmeisterin….“
6. Grundsatz: Die Ausnahmen bestätigen die Regel. Es gibt auch Uniformen mit blauen Sternen, das sind dann Wachpolizisten, die meist im Objektschutz eingesetzt sind, und es gibt goldene Sterne, die sind aber so selten, dass sie in freier Wildbahn kaum zu sehen sind.
Im vorigen Blogbeitrag, als wir es von den gutaussehenden Beamtinnen und Beamten hatten, meinte eine Kommentatorin, sie wolle mit den Polizisten nicht flirten sondern sich von ihnen helfen lassen. Genau! Darauf kommt es an. Warten Sie nicht bis Sie Sternchen sehen, sondern suchen Sie sich rechtzeitig den Schutzmann oder die Schutzfrau Ihres Vertrauens und lassen Sie sich helfen.
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Schlagworte: undercover






Leute-Reporter Jens Prewo
Dany Cohn-Bendit
Michi Herl ist der Stadtgucker
Christoph Schröder war vor Gericht
Petra Spahn ist der Hausdrache
Herr P. fährt Bahn
Under Cover // 7. 2. 2010, 13:25
Hi Jens B. – erst kommt die Pflicht und dann die Kür. Ich werde ja nicht für das Blogschreiben bezahlt. Zwischenzeitlich ist aber einiges angefallen, das hier schon seinen Niederschlag finden könnte. Und, beim wohlverstandenen Wert des Selbstbewusstseins, Reflexion ist zumindest ebenso wichtig…..
ViolaHollings // 7. 2. 2010, 14:41
SIE wurden “angefallen”, Under Cover? Und dann Niederschlag? Wer bekam die Beulen? Blogschreiben ist also Ihr Hobby. Fein. Weiter so! Wir sehen uns im Ring.
Jens B. // 7. 2. 2010, 20:19
oh, dann bin ich aber mal gespannt. da sie hier immer noch oder sollte ich sagen “wieder?” vertreten sind… meine neugier meint, dass die story alleine sicherlich einen blog wert ist, wenn hier schon so viele vermutungen angestellt worden sind. oder waren sie einfach nur krank und es hat sich kein anderer getraut den blog weiter zu führen?
Inside Polizei: Nochmal Zahlen, bitte! | Pflasterstrand // 10. 4. 2010, 08:09
[...] diese Blogs 174 Kommentare erhalten. Das freut mich sehr. Spitzenreiter ist der Blog vom 22.12. mit den Sternlein. Da sieht man wieder einmal, dass Uniformen im Trend liegen. Wir haben im März auch über das [...]