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Journal-Frankfurt-Weblog

Freezeebee und ein Abschied ohne Tränen…

von Detlef Kinsler, 29. 6. 2009 · 5 Kommentare · Rubrik: Kultur Beitrag drucken

fzb_nico_kinsler_068-hochDie Stimmung im Sinkkasten war bestens, obwohl es einen Abschied zu feiern gab. Nach 16 Jahren on the road spielten Freezeebee ihren letzten Gig, noch mal als Quartett – mit Nico Flores (Foto). Und das wurde auch noch mal deutlich, was die etwas anderen Crossover-Helden neben mächtigen Metalriffs, Stoner Rock- und Grunge-Appeal eben auch noch auszeichnete. Gleich doppelt besetzt mit zwei grandios singenden Gitarren der Extraklasse hatten die Freezies was, was wenige Kollegen auch ins Feld führen konnte: echten Soul-Appeal. Nico, Jan und die Schweizer Präzisions-Uhrwerk Jo und Flo als Rhythmussektion zogen noch mal alle Register ihres Entertainment-Talentes und standen ihrem lauthals mitmachenden Publikum auch in puncto Stagediving in nichts nach.

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Ob sie sich ihrer Abschiedshymne fast Musical-kompatibel vom Band spielen ließen oder Uriah Heeps Killernummer „Lady In Black“ eher dem – bei dem Titel muss ich das schreiben – dem Black Metal (na ja, nicht wirklich) zuführten, es war Party angesagt. fzb_kinsler_025-hochUnd nachdem klar ist, dass das Trio ohne Nico als Peoples Temper mit zwei Gitarren zu Schlagzeug nicht minder energetisch weiter macht und auch Señor Flores nicht darüber nachdenkt, seine Gitarre einzumotten, musste kein Tränchen verdrückt werde.

Als Support waren übrigens No Clue auf der Bühne, der Gitarrist 9, der Drummer 11, der Bassist auch kaum älter. Erstaunlich, wie gute die Knirpse schon an ihren Instrumenten waren, aber kein Wunder, werden sie doch von ihren Papas gecoacht und vor der Bühne angefeuert. Und auch die Rock´n´Roll-Posen nebst aller Klischees beherrschen auch schon bestens. Klar – wenn man ACDC´s „TNT“ interpretiert, darf einen kleine Bodenkür nicht fehlen…

Fotos: Detlef Kinsler

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Detlef KinslerDetlef Kinsler ist Musikredakteur beim Journal Frankfurt. Er verfasste eine vielbeachtete Biographie über die Band Element of Crime (über die er auch seine Magisterarbeit schrieb), ist Mitautor des Rocklexikons "Rock in Deutschland" und arbeitete als Redakteur für die legendäre Musiksendung hr 1 SchwarzWeiss. Sie erreichen ihn unter www.myspace.com/detlefkinsler und www.detlef-kinsler.de.
Alle Artikel von Detlef Kinsler.

5 Kommentare bislang ↓

  • Detlef Kinsler schreibt über Freezeebee

    [...] Just dribbergehibbt: Freezeebee im Journal-Frankfurt-Blog  [...]

  • rockabilly

    alles gute jungs !!! schade das ihr aufhört habt richtig geile mukke gemacht !!! es waren geile zeiten !!! danke

  • rockingralf

    servus,

    nett geschrieben, leider nur etliche rechtschreibfehler…. und dann auch noch Uriah Heeps “Gypsy Queen” als “Lady in Black” zu titulieren…. *autsch

    was war da denn los? zuviel mitgefeiert!? :op

    jedenfalls goile foddos!

    grüße
    Ralf

  • dk

    ja shit – so was passiert im eifer des gefechts, zwei megahits, den einen hat man im kopf, den namen des anderen schreibt man hin… und rechtschreibfehler sieht man am schirm weit schlechter als früher auf papier. moderne zeiten.

  • Freezeebee » 1992 - 2009

    [...] Leute,Freezeebee hatten am 26.06.09 ihr letztes Konzert und sind Geschichte. Wir hatten eine wahnsinnige Zeit und blicken daher mit vier lachenden und vier [...]

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