
Das erste Twestival im Februar konnte man ohne Übertreibung als vollen Erfolg bezeichnen: weltweit feierten Nutzer des Kurzmitteilungsportal Twitter – und sammelten Spenden für die Entwicklungshilfeorganisation Charity Water. Auch in Frankfurt wurde damals eine Party ausgerichtet, weltweit kamen immerhin rund 200.000 Euro zusammen. Im September folgt nun Runde 2. Diesmal geht das Eintrittsgeld zu hundert Prozent an lokale Hilfsorganisationen – in diesem Fall an den Verein Hilfe für krebskranke Kinder Frankfurt. Die Eintrittskarten kosten zwischen fünf und zehn Euro. Der Verein wurde in einer Online-Abstimmung auf diesem Blog von der Community ermittelt.
Die Frankfurter Twitter-Community trifft sich im Nusoul, an einem Freitag öffnet die noch junge Location im Saatchi-Haus ausnahmsweise ihre Pforten. Eingeladen sind auch bereits auf Veranstaltungen wie dem Berliner Onliner-Treffen re:publica gefeierte Twitterer, die eine Lesung aus wahren Perlen des Onlinedienstes geben werden. 140 Zeichen sind die Mitteilungen kurz. Da haben auch die Twestival-Gäste einiges an Gesprächsstoff nachzuholen.
Tickets gibt es bei bei Amiando, dort können jetzt auch kostenlose Tickets vorbestellt werden, für diejenigen, die mit Kreditkarten oder PayPal nichts anfangen können. Um eine Spende an der Abendkasse wird gebeten. Natürlich können Sie auch einfach so vorbeischauen, aber eine Voranmeldung macht es uns einfach leichter.
Wir beginnen um 19 Uhr im Nusoul, vielleicht bekommen die Haus-Band des Clubs dazu, ein bisschen Musik zu spielen. Zwischen 21 und 21.30 Uhr wird es dann eine Twitter-Lesung geben, Bjoerngrau, Happyschnitzel und mspro geben ihre Twitter-Highlights zum Besten (siehe auch Twitkrit.de). Wird bestimmt alles sehr nett.
Konkret sollen durch das beim Twestival gesammelte Geld die Krankenzimmer der Kinderkrebsklinik an der Uni mit mit einheitlichen am Nachttisch integrierten LCD-Bildschirmen einschließlich DVD-Playern ausgestattet werden. Somit können Kinder und Jugendliche ihr ganz persönliches Programm schauen, ihre Spiele spielen, ihre Schularbeiten erledigen etcetera.
Weitere Infos über den Verein findet Sie auf der Webseite. Hier ein Ausschnitt aus der Selbstbeschreibung:
1983 – vor nunmehr 25 Jahren – wurde der Verein von betroffenen Eltern, deren Kinder an der Universitätsklinik Frankfurt am Main behandelt wurden, gegründet. Seit dem konnte der Verein das Betreuungsangebot für die an Krebs erkrankten Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen sowie deren Familien kontinuierlich erweitern.
Ziel unserer Arbeit ist es, die Lebensqualität der von uns betreuten krebskranken Kinder, Jugendlichen und deren Familien während der langen und schweren Zeit der Erkrankung, aber auch in der Zeit der Nachsorge, in medizinischer und psychosozialer Hinsicht bestmöglich zu erhalten.
Seit 1993 steht den jungen Patienten, ihren Eltern und ihren Geschwistern unser kliniknahes Familienzentrum als Wohnstätte und Informationsstelle, als Treffpunkt mit Freunden außerhalb der Klinik und als Entspannungsort mit zahlreichen Beratungs-, Betreuungs- und Aktivitätsangeboten zur Verfügung.
Die kontinuierliche Verbesserung der Situation im stationären und ambulanten Bereich der Kinderkrebsklinik am Zentrum für Kinderheilkunde des Klinikums der Johann Wolfgang von Goethe-Universität der Stadt Frankfurt am Main ist ein weiteres wichtiges Anliegen, da sich die Klinikaufenthalte bei an Krebs erkrankten Kindern oft über Monate erstrecken und der Aktionsradius der Kinder durch die Immunschwäche sehr eingeschränkt ist und bleibt.
Darüber hinaus fördert und unterstützt der Verein „Hilfe für krebskranke Kinder Frankfurt e.V.“ finanziell auch wissenschaftliche Forschungsprojekte speziell auf dem Gebiet der Kinderkrebserkrankungen.
Soweit für heute, laden Sie Ihre Freunde zum Twestival ein, schreiben Sie Ihre E-Mail-Verteiler an, twittern und sprechen Sie darüber, denn je mehr Gäste kommen, umso höher der Spendenbetrag – und umso schöner der Twestival-Abend im Nusoul. Kurzgefasst: spread the word!
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Schlagworte: twestival twestfra

Nils Bremer hat Politikwissenschaft in Frankfurt und Amiens studiert, schrieb währenddessen für die Frankfurter Neue Presse, danach für die Welt Kompakt. Seit 2004 beim Journal Frankfurt.





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