Da das hier wahrscheinlich das letzte Mal sein wird, das ich die Wortkombination Web 2.0 niederschreibe, kann sie ja genauso gut in die Überschrift. Aber das nur vorneweg. Während nämlich die Kollegen beim Spiegel drüben die polemischen, rechthaberischen und machtlosen deutschen Beta-Blogger auseinandernehmen und sich die Angesprochenen zu Recht wehren (es gibt so viele Kommentare, aber vor allem lesenswert ist dieser hier), während also mal wieder Journalisten und Blogger gegeneinander hetzen, möchte ich einen Dank aussprechen. Einen Dank an den Mainbuben, dessen aufmerksamen Bloggeraugen wir einen Bericht über das Eintracht-Urnen-Geschäft Pietät am Dom im aktuellen Heft verdanken (Foto). Einen Dank an Cibis, den twitternden Krankenwagenfahrer, dessen 140-Zeichen-Meldungen aus seinem Alltag uns so gut gefielen, das wir ihn vor gut drei Monaten porträtierten. Und einen Dank an die vielen Kommentatoren im Pflasterstrand, an die fleißigen E-Mail-Schreiber, an die Kummerkastenbenutzer, ohne deren Hilfe, ohne deren Kritik wir nicht besser werden könnten. Habe ich schon erwähnt, dass wir das Web 2.0 lieben? Und das war nun wirklich das letzte Mal, das dieser Begriff hier gefallen ist. Ab nun nennen wir’s einfach wieder ganz brav: Internet.
Foto: Harald Schröder
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Schlagworte: Blogs·internet·web-2.0

Nils Bremer hat Politikwissenschaft in Frankfurt und Amiens studiert, schrieb währenddessen für die Frankfurter Neue Presse, danach für die Welt Kompakt. Seit 2004 beim Journal Frankfurt.





Leute-Reporter Jens Prewo
Dany Cohn-Bendit
Michi Herl ist der Stadtgucker
Christoph Schröder war vor Gericht
Petra Spahn ist der Hausdrache
Herr P. fährt Bahn
Mainbube // 22. 7. 2008, 15:43
THX an das Team für die Erwähnung, ich dachte zuerst ihr hättet abgeschrieben ;-), aber Dank Web 2.0, äh Internet und Venden wurde ich schnell auf den richtigen Pfad gebracht. Danke und weiter so!
Nils Bremer // 22. 7. 2008, 16:58
abgeschrieben ist so ein hässliches wort… sagen wir: wir haben uns inspirieren lassen :) weiter so gleichfalls.
nils
Mainbube // 23. 7. 2008, 08:01
Ihr habt ja auch nicht abgeschrieben! Der Artikel im heft ist übrigens auch noch sehr informativ. Wobei ich die Deko schon grenzwertig fand.
Nils Bremer // 23. 7. 2008, 08:24
mich hat eher schockiert, das die trauerfeier auch mit der passenden musik untermalt werden kann. was zur hölle?
Honk // 23. 7. 2008, 10:38
Also ich finds doch passend. Wenn der Eintracht-Sarg langsam in den Ofen fährt ertönt aus den Lautsprecher “Schieß noch ein Tor, dem Gegner in den Kasten rein” … oder für die Verwandten, wenn sie am Ende den “Pott” mit der Asche noch einmal hochhalten können … hach, gut das wir keinen Ribery haben, der würde sonst damit flitzen gehen. So genug flachwitzige Witze für heute, versprochen!
Michael Miller // 24. 7. 2008, 12:01
Web 2.0 lieben?
Schon Gustav Heinemann meinte: Ich liebe nicht Deutschland, sondern meine Frau. Und auch beim Web wollen wir den Ball mal flach halten.
Wenn jüngst drei Spiegelredakteure blind nach vorne stürmten, um in der Blogosphäre ein Tor zu schießen, waren sie einfach auf dem falschen Spielfeld und dazu noch schlecht gecoacht.
Besser: Immer wieder mal bei der Eintracht im Waldstadion real vorbeischauen …und anschließend in die Gartenwirtschaft.
Freundliche Grüße vom
Bildungswirt.
http://cibis.de » Blog Archiv » Feierabend // 24. 7. 2008, 22:35
[...] dafür aber nicht so ganz alltägliche Fahrten. Außerdem hab ich grad gesehen, dass da was über mich steht. Schönen Dank für die [...]
Cibis // 24. 7. 2008, 22:38
Ha… danke für die Erwähnung :-)