Ob die Spanier zu stark oder die Deutschen zu schwach waren, ist jetzt ja nicht mehr weiter wichtig – auch wenn ich zum letzteren tendiere. Schließlich ist die Hintermannschaft der Iberer die wenigen Male, bei denen die Deutschen direkt gespielt haben, richtig ins Schwimmen gekommen. Trotzdem: Zeit Bilanz zu ziehen und Adieu zu sagen.
Die Deutschen können mehr, der Fußball hat sich immens weiterentwickelt, 4-2-3-1 hat keine Zukunft, Arshavin ist die Entdeckung des Turniers, Ballack war nicht immer da, wenn man ihn gebraucht hat…
Zum Thema Abschied: 2006 konnte man noch als Ausnahme durchgehen lassen. Aber dass die Nationalelf wieder nach einem Turnier auf die Berliner Fanmeile geht, sollte nicht zur Gewohnheit werden. Erstens ist unser Römer-Balkon noch schöner, zweitens hat das Feiern auf dem Römerberg Tradition, drittens haben die Frauen nach dem WM-Sieg auch in Frankfurt gefeiert und viertens muss der Föderalismus auch Vorteile haben. Oder sind die Frankfurter Fans etwa schlechter?
Ich habe heute einen Brief an Theo Zwanziger geschickt und als Frankfurter Abgeordneter angemahnt, bei den nächsten Turnieren unsere schöne Stadt nicht schon wieder zu vergessen.
Die EM ist zu Ende…
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Schlagworte: EM2008







Leute-Reporter Jens Prewo
Dany Cohn-Bendit
Michi Herl ist der Stadtgucker
Christoph Schröder war vor Gericht
Petra Spahn ist der Hausdrache
Herr P. fährt Bahn
Venden // 30. 6. 2008, 17:01
Der einzige Trost der gestrigen Niederlage ist, dass die deutsche Nationalmannschaft NUR als Vizemeister nach Berlin gereist ist.
Schöne Sache mit dem Brief – würde mich aber wundern, wenn eine Antwort kommt.
“Spaß beiseite, ich habe alles verstanden” bei Pflasterstrand // 24. 7. 2008, 11:44
[...] Theo Zwanziger, zum traditionellen Empfang des Teams auf dem Römerberg zurückzukehren (hier die Ankündigung). Hier der daraus resultierende [...]